Bier
Zur Jause außerhalb des Buschenschanks ist Bier die naheliegende Wahl.
Gefragt sind malzbetonte, moderat gehopfte Sorten: Märzen, Zwickl,
Kellerbier, ein Zoigl. Die Kohlensäure nimmt das Fett vom Gaumen, ohne
dass der Geschmack den Speck überdeckt.
Stark gehopfte Biere sind hier fehl am Platz. Ihre Bitterkeit addiert
sich zum Salz und lässt den Käse metallisch schmecken.
Schnaps
Ein Obstbrand kommt nach der Jause, nicht dazu — klein, kalt und
freiwillig. Traditionell sind Marille, Zwetschke, Birne oder Vogelbeere.
Ein Brand während des Essens betäubt den Geschmackssinn für alles, was
danach noch auf dem Brett liegt.
Ohne Alkohol
- Naturtrüber Apfelsaft, gespritzt — die beste alkoholfreie Entsprechung zum Most.
- Kräuterlimonade — die im Alpenraum übliche Begleitung, bitter-kräutrig statt süß-fruchtig.
- Soda-Zitrone und Mineralwasser mit Kohlensäure — neutral und wirksam.
- Holunderblütensirup, stark verdünnt — für alle, denen Säure allein zu wenig ist.
- Kaffee — danach, nicht dazu.
Nicht gut funktionieren süße Limonaden, Fruchtsäfte ohne Verdünnung und
Milchgetränke. Sie decken das Salz zu, statt es auszugleichen.
Auf der Hütte und im Buschenschank
Beides liegt oft abseits und wird mit dem Auto angefahren. Wer fährt,
bleibt beim gespritzten Apfelsaft — die Jause verliert dadurch nichts.
Stand: 24. August 2026